 Unser Fluss Czarna Hancza windet sich in zahllosen Mäandern (Schlingen) durch den Wigry-Nationalpark unweit der russischen Grenze und durchfliesst dabei einige grössere und kleinere Seen von beruhigender Stille. | |  Da unser Gepäck von einem Übernachtungspunkt zum anderen transportiert wird, haben wir keine Mühe mit den leichten und beweglichen Kajaks auf dem Wasser dahinzubummeln. |
 Masuren ist noch eine nicht erwachte vorwiegend agrarische Gegend, deshalb sehen uns diese Bewohner auf dem Foto neugierig zu. | |  Der durch Inseln und Halbinseln reich gegliederte Wigry-See gibt unseren Augen fast grenzenlosen Raum. |
 Auf einer Insel inmitten dieses Sees liegt ein russisch-orthodoxes Kloster, das wir besichtigen. Wir geniessen die Unterbrechung. | |  Weiter geht es auf sanftem Wasser mit genügend Zeit zum Beobachten der Natur und der vielfältigen Tierwelt. |
 Und wiederum weitet sich die Czarna zu einem lieblichen See, den wir bald überquert haben. | |  Und so sieht unser Schwarzer Fluss, die Czarna Hancza, von oben aus. Wir folgen ihm Richtung Südosten bis Augustow. |
 Da wir im Kajak sehr tief sitzen, sieht ein See mit dieser Perspektive so wie hier aus. | |  Begleitet von Auwäldern und Schilf fliesst die Czarna ruhig und gemächlich dahin, hier zu paddeln ist ein erholsames Vergnügen. |
 Naturbelassener Urwald kommt bis an die Ufer, hin und wieder verlangen die Kurven doch etwas Aufmerksamkeit. | |  Wir haben keine Eile, Pausen um sich die Beine zu vertreten und um zu schwimmen werden nach Belieben eingeschoben. |
 Gegen Abend nähern wir uns einem der Bauernhöfe, neben denen wir übernachten und wo wir auch mit bodenständiger einheimischer Kost grossartig verpflegt werden. | |  Ein kleiner Zuverdienst für fleissige Bäuerinnen ergibt sich, indem sie uns Selbstgebackenes wie Heidelbeerkuchen, aber auch Früchte aus dem Garten und Wald sehr preisgünstig anbieten. |
 Unsere Iglus sind für diese Woche ein Zuhause, das uns Wassernomaden genügend Bequemlichkeit und Geborgenheit bietet... |
|  ... oder übernachten Sie lieber in sehr einfachen aber festen Unterkünften? Auch das ist möglich. |
 Immer wieder öffnet sich die Landschaft, der Urwald tritt zurück und unser Blick kann weit schweifen. | |  Herrlich ist die Üppigkeit der Farben in den blumenübersäten Wiesen und von Wildblumen überwucherten Waldlichtungen und Flussufern. |
 Die Schleuse von Augustow, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde und noch immer funktioniert, erinnert an die Tüchtigkeit der Ingenieure und an die Leiden der Gefangenen, die sie in Zwangsarbeit errichten mussten. | |  Jetzt heisst es warten, bis sich die Schleuse gefüllt hat und sich die Schleusentore öffnen um uns einfahren zu lassen. |
 Und so sieht es aus, wenn wir in unseren Kajaks sitzen und per Technik den Höhenunterschied zum nächsten Wasserniveau überwinden. | |  Anstrengend kann es werden, wenn die Czarna von Schlingpflanzen oder Seegras stark bewachsen ist. Jetzt brauchen wir doch Kraft zum Paddeln. |
 Aber es dauert nicht lange und wir können mühelos weiterpaddeln. | |  Tief in unserem Inneren bleibt der unauslöschliche Eindruck einer Landschaft und eines Flusses, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. |