Urlaub
 
Mongolei: Jurten und Nomaden Abenteuer - Erlebnisreise mit Wanderungen
( Mongolei  >  Ulaan Baatar )
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Abenteuer Erlebnisreise Wanderungen Natur Kultur
Bei dieser Tour durch das ehemalige Reich des Dschingis Khan erleben wir in einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm die Höhepunkte der Mongolei.
 Urlaub
Die Hauptstadt der Mongolei, Ulan Bator, besichtigen wir natürlich und besuchen das Naturhistorische Museum mit den berühmten Dinosaurierskeletten aus der Wüste Gobi.
Am Beginn und Ende der Reise übernachten wir im Hotel, sonst im Zelt oder im Ger-Camp: ein Ger ist ein nomadisches Rundzelt, das im Sommer und im Winter bewohnt wird. In einer festlich eingerichteten Jurte geniessen wir ein Abendessen mit einer Konzert- und Tanzaufführung.
 
Am 3. Tag unserer Reise besuchen wir das Gandan Kloster, eines der wichtigsten buddhistischen Klöster des Landes. Anschliessend fahren wir zum Khustai National Park. Dieser Park umfasst über 50.000 km2 und beherbergt die sehr seltenen Urwildpferde "Thaki" (Przewalski-Pferde) und bietet typische mongolische Wald- und Steppenlandschaft.
Die Weite der von Nomaden äusserst spärlich bewohnten Steppe wird nur durch Herden von Rindern (Yaks) und von Pferden unterbrochen. Wir besuchen diese Nomadenfamilien und begegnen einer völlig fremden Kultur, sind aber begeistert von der offenen Freundlichkeit dieser Menschen uns Fremden gegenüber.
 
Die Gers sind mit westlichem Standard ausgestattet: 2 Betten, Tisch, Stuhl, Kommode, Stromanschluss. DU/WC im Sanitärgebäude separat.
Das Pferd ist noch immer unentbehrlich vor allem für die Arbeit der Nomaden mit ihren Herden. Die Tiere sind äusserst zäh und widerstandsfähig, sind relativ klein, schnell und leben das ganze Jahr im Freien, auch im Winter.
 
Vielfältig ist die Landschaft der Mongolei: Endlos scheinende grüne Steppen werden am Horizont von hohen Bergen begrenzt, die wir auf unserer Reise ebenfalls kennenlernen.
Auf unseren Wanderungen durchstreifen wir Bergtäler und ersteigen eindrucksvolle Berge mit fantastischen Ausblicken in die Ferne.
 
Auf unserer Reise übernachten wir oft in bequemen Zelten mitten in der Natur, hier am Rand der Grassteppe unmittelbar vor den Bergen, deren unterschiedlichen Charakter wir erleben.
Wasserlos und feindlich abweisend wirken manche Berge, die an den europäischen Karst erinnern. Überwältigend ist allerdings das Farbenspiel, das sie uns bieten.
 
Die Zubereitung des Essens, das sehr schmackhaft und landestypisch ist, wird oft im Freien vorgenommen, da Niederschläge sehr selten sind. Hier wird gerade "Lamm in der Milchkanne" gekocht, auf das wir uns schon freuen.
Am Abend bieten wir manchmal einen mongolischen Kochkurs nach Möglichkeit bei einer Noamdenfamilie. Wer mitmachen möchte, hat die Gelegenheit die Zubereitung der typischen mongolischen Teigtaschen und anderer Gerichte zu erlernen und Rezepte zu erfahren. Gemeinsames Kochen mit Einheimischen ist zudem ein idealer Einstieg zum Kennenlernen der anderen Kultur.
 
Was für ein Gegensatz zu den grünen Steppen: Die einst so gefürchtete Wüste Gobi, die hier im südlichen Teil eigentlich eine Geröll- und Steinwüste, abweisend und feindselig, ist.
Umso überraschter sind wir beim Anblick von unendlichen Sandflächen und Wanderdünen.



 
Was die Pferde für die Steppe bedeuten, das sind in der Gobi die Kamele, sie dienen als Arbeitstiere und natürlich versäumen wir es nicht, auf den Wüstenschiffen zu reiten.
Der Besuch der "Glühenden Klippen" ist ein Höhepunkt auf unserer Tour durch die Wüste.
 
Heute fahren wir zu den Khongoriin Sanddünen. Wir wandern durch die Goldenen Sanddünen, die als singende Sanddünen bekannt sind. Sie sind bis zu 300m hoch, 15km breit und erstrecken sich über eine Länge von 180km. Der Blick von den Dünen herab ist unbeschreiblich schön.
Das Farbenspiel der prächtigen Sonnenuntergänge in der Wüste macht uns den Abschied schwer, denn morgen brechen wir wieder auf nach Norden in kühlere Regionen.
 
Am frühen Morgen fahren wir nach Yoliin Am (Lammergeier-Klamm) auf einer durchschnittlichen Meereshöhe von 2000m. Der höchste Berg in der Umgebung ist 2900m hoch, ein malerischer Ort mit ewigem Eis, umgeben von gewaltigen Felswänden, welche unglaubliche Canyons bilden.
Die Übernachtungen in den Ger-Camps, die aus mehreren sehr schönen und zweckmässig eingerichteten Jurten bestehen, kommen uns direkt als Luxus vor, den wir allerdings auch geniessen.
 
Die Gers sind sehr geräumig und bieten sogar Platz für ein festliches Essen zusammen.
Unser Gepäck wird auf landestypische Weise befördert, aber nur so weit, bis es von Geländefahrzeugen übernommen wird. Trotzdem, es ist wie eine Reise in die Vergangenheit.
 
Die Mongolei, das "Land des blauen Himmels", wird uns in seiner Weite und Freiheit unvergesslich bleiben.
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