 Auf der geographischen Höhe Trontheims liegt der einsame und grandiose Femund Rogen Nationalpark, ein vergessenes Juwel. | |  Die Kargheit der weiten Hochebenen, die faszinierende Weit- und Fernblicke auf Seenlandschaften ermöglichen, wird nur noch durch beschauliche Stille übertroffen. |
 Typisch nordisch und kennzeichnend für Trekkingrouten, die nie so steil wie bei uns in den Alpen sind aber dafür grosse Entfernungen kennen, ist die Kilometer-Angabe statt der Stunden-Angabe. | |  Wir wandern durch das südlichste Rentiergebiet Skandinaviens, halb verfallene Lappenkoten unterwegs waren noch vor Jahrzehnten die Sommerunterkünfte der Samen, die von der Rentierzucht lebten. |
 Die halbwilden Rentiere begegnen uns immer wieder überraschend trotz grosser Scheu. | |  Sind die Berge auch für Zentralalpen-Verhältnisse nicht sehr hoch, so müssen wir doch bei Überquerungen mit Wetterstürzen rechnen. |
 Dafür entschädigt uns mehr als reichlich der Anblick des riesigen Femund-Sees, auf dem sogar ein Linienschiff verkehrt. | |  Die mit Erde bedeckten und bewachsenen Hütten sind oft erst zu erkennen, wenn wir kurz davor stehen. Sie bieten willkommenen Schutz und versprechen Rast. |
 Gutes Schuhwerk oder Trekkingstiefel sind zu empfehlen, denn die Landschaft ist von Wasserläufen durchzogen. | |  Die Jägerhütten des Nationalparks auf der norwegischen Seite sind jedem Wanderer frei zugänglich. So brauchen wir heute unsere Trekkingzelte nicht aufzustellen. |
 Gross sind sie nicht, dafür aber urgemütlich, mit allem Notwendigen ausgestattet, was wir brauchen. | |  Ein abendlicher Spaziergang führt uns zum nahe gelegenen Muggsjö. |
 Die empfindliche Moorlandschaft überqueren wir des öfteren auf Bohlenstegen, um die Flora zu schützen. | |  Der Femund Nationalpark liegt in Norwegen und in Schweden, deshalb überqueren wir zweimal die Reichsgrenze. |
 Und wieder geht es stundenlang eher sanft bergauf, wir freuen uns schon auf den Ausblick. |
|  Die kleine Lappenkote, die als Schutzhütte für 2 - 3 Personen dient, befindet sich am Rand des Fjälls an der Baumgrenze und unser Blick schweift über das Seenplateau des Parks. |
 Der letzte See, auch ein Überbleibsel der Eiszeit, wird umrundet, bevor wir den Abstieg zu unserem Ausgangspunkt beginnen. | |  Mit einer prachtvollen Abendstimmung entlässt uns der Nationalpark in südlichere Gefilde, wo wir per Kanu die Natur erleben werden. |
 Der Möckelnsee in Südschweden empfängt uns mit viel Sonne und Wärme. | |  Bevor wir zu unserer 1-wöchigen Kanutour aufbrechen, geniessen wir die Zivilisation mit Dusche und einem guten Glas auf der Seeterrasse unseres Campingplatzes, von dem aus wir starten. |
 Die Natur in ihrer Vielfalt und Pracht mit einem uralten Fortbewegungsmittel hautnah zu erleben ist ein absoluter Höhepunkt. | |  Unser Kanu trägt die gesamte Ausrüstung und Verpflegung für eine Woche und auch uns selbst, wir geniessen es. |
 Am Seeufer zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen, die Einsamkeit zu empfinden ist eine grosse Wohltat. | |  Abendhimmel und Sonnenuntergang in Südschweden - was für ein grandioses und unvergessliches Schauspiel. |