 Der Wallensteinplatz in der Kleinstadt Jicin, dem ersten Standort auf dieser Wanderreise. Das Stadtbild von Jicin wurde massgeblich durch die Bautätigkeit unter Albrecht von Wallenstein im 17. Jahrhundert geprägt. | |  Die Burg Valdstejn (deutsch Waldstein) ist der Stammsitz des Geschlechts Waldstein und die älteste Burg des Böhmischen Paradieses. Nach einem Brand im 16. Jahrhundert blieben von der Anlage nur Reste der Mauern und des Palas übrig. Zusammen mit einer barocken Wallfahrtskapelle und zwei Steinbrücken aus dem 18. Jahrhundert sowie verschiedenen, vor allem romantisierenden Aus- und Umbauten des 19. Jahrhunderts bietet die Gesamtanlage ein gemischtes Bild mehrerer Stilepochen. |
 Das Schloss Hruba Skala ist auf den Sandsteintürmen an Stelle der mittelalterlichen Burg Skala gebaut. In der Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg in einen Renaissance-Wohnsitz umgebaut und 1859 wurde sie regotisiert im Geist des Romantismus. Heute ist es ein Hotel mit dem zugänglichen Hofplatz des Schlosses und dem Aussichtsturm. | |  Die Ruine Burg Trosky steht auf zwei Basalttürmen und ist schon von weitem zu sehen. Auf den Kegeln, die 47 m (Baba (Altes Weib)) und 57 m (Panna (Jungfrau)) aus der Landschaft ragen, befinden sich Reste von Türmen, was der Burg zur unverwechselbaren Silhouette verhilft. |
 Die Prachovske skaly (deutsch: Prachauer Felsen) liegen im äussersten Osten des "Böhmischen Paradieses" (Cesky raj). Von den Aussichtsplattformen hat man einen guten Blick auf die interessanten Felsgebilde und manchmal kann man auf einem Felsgipfel wagemutige Kletterer entdecken. | |  Zwischen den hoch aufragenden Felsen wirken Wanderer oft recht zerbrechlich. |
 Viele der Felsen tragen Namen wie Rabenfelsen, Prachower Nadel oder Mütze. Wie würden Sie denn diesen Felsen nennen? | |  Erstmals erwähnt wurde die mittelalterliche Burg Kost 1349 als Burg des Bauherren Benes von Wartenberg. Fertiggestellt wurde sie durch seinen Sohn Peter. Seither hat die Burg sich äusserlich nicht mehr verändert. Wahrzeichen der Burg ist der "Weisse Turm", der eine trapezähnliche Form aufweist. |
 Von Burg Kost wandern Sie weiter durch das wildromantische Plakanec-Tal, in dem früher Köhler ihre Meiler hatten. | |  Das Dorf Vesec steht wegen der gut erhaltenen Volksarchitektur (gezimmerte Holzhäuser) unter Denkmalschutz. Das Dorf diente schon oft als Filmkulisse - spüren Sie die Vergangenheit, wenn Sie den Ort durchwandern. |
 Das barocke Jagdschloss Humprecht krönt das Städtchen Sobotka und ist vielleicht auch die Krönung Ihres Wandertages. | |  Blick auf das verträumte Sobotka. Hier findet regelmässig das Nationale Festival der tschechischen Sprache und der Literatur Sramkova Sobotka statt. |
 Der Zuckerhut (Homole cukru) ist der schwerste Gipfel in Adrspassko-Teplicke skaly (deutsch Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt). Deshalb wurde er erst im Herbst 1996 erstmalig sportlich einwandfrei bestiegen, obwohl er direkt am Hauptwanderweg liegt. | |  Der Elisabethturm sieht verwegen aus. Nicht minder malerisch sind Henkelkrug, das Liebespaar, der Bürgermeister, Grossvaterstuhl, Rübezahls Zahn... |
 Mit viel Fantasie kann man hier das Abbild einer Schildkröte entdecken. Es macht aber auch viel Spass, den Felsen eigene Namen zu geben. |
|  Nein, das ist nicht der Kreidefelsen auf Rügen, sondern die Sandgrube in der Adersbacher Felsenstadt. |
 Bei schönem Wetter kann man von den Broumovske steny (deutsch Falkengebirge, auch Braunauer Wände) den Hauptkamm des Riesengebirges sehen. Die Braunauer Wände bilden einen langen Kamm. In den höchsten Lagen sind die Wände steil und überhängig, manche bis zu fünfzig Meter hoch. Dazwischen befinden sich einige lange Fels-Canons. | |  Kapelle der Jungfrau Maria (Sternkirchlein). Die Kapelle ist ein schöner Quaderbau aus Sandstein im Barockstil. Sie wurde in den Jahren 1732 - 1733 durch den Abt Otmar Zinke nach dem Entwurf von Kilian Ignac Dientzenhofer am Rande der Felsen erbaut, wo ab 1670 ein Kreuz mit einem vergoldeten Blechstern stand. Der Bau mit der Grundrissform eines fünfzackigen Sternes ist innen rund mit halbkreisförmigen Nischen in den einzelnen Sternzacken. |
 Kovarova rokle- die Schmiedeschlucht, eine imposante Felskulisse, die einem fast den Atem nimmt (vor allem beim Berg-auf-gehen.). | |  Das Benediktinerkloster von Broumov/Braunau. Der historische Kern der Stadt hat sich bis zur heutigen Zeit den Grundriss in schlesischer Art beibehalten, bei dem zwei zueinander parallel verlaufende Hauptstrassen, durch den ganzen Verbau durchgehend, von zwei Seiten einen grossen Marktplatz begrenzend und bei den gegenüberliegenden Toren zusammentreffend, charakteristisch sind. |
 Ein typisches Bauernhaus der Region. Wer sich in Volksarchitektur auskennt, weiss beim Hinschauen sofort, ob die Frau, die in dem Haus wohnt, noch zu haben ist. | |  Blick von Police nad Metuje auf den Tafelberg Ostas (Ostasch). |
 Der höchste Punkt des Ostas, die Frydlantska skala, bietet eine schöne Aussicht auf das Habichtsgebirge, die Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt, das Riesen-, Heidel-, Heuscheuer- und das Falkengebirge. Im südlichen und östlichen Teil findet man Felsenlabyrinthe mit bizarren Felsformationen. | |  Im Felsenlabyrinth. Manche Durchgänge sind soo eng, dass man befürchtet, stecken zu bleiben. |