Urlaub
 
Der sagenhafte Gasthof am schönsten Reit- und Wanderparadies Südtirols "Salten"
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Reiterferien
Der heutige Gasthof "Saltner Edelweiss" wurde im Jahre 1932 von Herrn Martin Stelzer als Schutzhaus auf der Flur "Gufl" oberhalb des Dorfes Jenesien errichtet. Im Jahre 1962 übernahm Erna Höller, geb. Stelzer gemeinsam mit ihrem Mann Alois Höller den Familienbetrieb und entwickelte aus dem Schutzhaus einen Gastbetrieb mit Unterkunft. Im Jahre 2000 übernahm dann Ewald, der älteste von 4 Söhnen der Erna Höller, das Edelweiss. Ewald ist mit Anja verheiratet, die beiden haben ebenfalls 4 Söhne.
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Geniessen - Verzaubern - Erleben // Als Oswald von Wolkenstein vor knapp 600 Jahren über den Salten ritt, da kannten die amerikanischen Ureinwohner noch keine Pferde. Wir haben eine lange Reitertradition, was man schon in der Sprache erkennt: Aus Reiter wird Ritter, aus "cavallo" wird "cavaliere". Und da der Ritter sein Schwert auf der linken Seite trug, musste er das Pferd auch von links besteigen. Daher geht der "Kavalier" auch immer links von der Dame, damit sein Schwert sie nicht verletzt.
Kutschenfahrt mit Ewald // "Kocs" ist ein ungarischer Ort. "Kocsi" bedeutet "aus Kocs kommend". Und aus "Kosci" leitet sich das deutsche Wort "Kutsche" ab, denn "Kocs" war im Mittelalter berühmt für seine Kutschen-Herstellung, da man dort die Federung der Kutsche neu erfand. Auch unsere Kutsche ist gefedert und wenn Ewald, der Chef des Hauses, auf dem Kutschbock sitzt und Black und Aaron kraftvoll ziehen, dann geht die Fahrt sowieso wie auf Wolken.
 
17 Jahr, blondes Haar... / Caya (links im Bild) ist 13 Jahre alt und Christina ist etwas älter, doch bei den Damen sollte man ja nicht nach dem Alter fragen. Wichtig ist uns der Umgang mit unseren Pferden. Sie sind keine stupiden Reitmaschinen, sondern haben ihre eigene Charaktäre als Lebewesen. Einfach mal draufsitzen und losreiten, das ist nicht unsere Art. Wir respektieren und lieben unsere vierbeinigen Mitarbeiter und pflegen nicht nur ihr Äusseres, sondern auch ihre Seele.
Blick auf den Latemar, eine Gebirgskette in den Dolomiten. Die Dolomiten entstanden vor Jahrmillionen Jahren nicht aus Stein, sondern aus Tieren. Bei diesen Tieren handelt es sich um Korallen, die, als das Wasser nicht mehr da war, abstarben und zu Stein wurden. Daher kann man beim Klettern in den Dolomiten und auch beim Wandern auf dem Salten immer wieder versteinerte Muscheln finden. Auch der Salten war einst von Dolomit bedeckt, doch ein riesiger Gletscher schliff alles weg.
 
Der Name "Salten" kommt aus dem lateinischen Wort "saltus" und bedeutet nichts anderes als "Wald". Er ist nach der "Seiser Alm" die zweitgrösste Hochalm in Südtirol und zugleich die grösste Lärchenwiese Europas. Im Jahre 1921 schrieb einer der grossen Kenner Südtirols Paul Tschurtschenthaler über den Salten: Der Salten ist ein einziger Lärchenhain, so gross und weit, wie ihn Gott erschaffen hat... wie schön lässt es sich leben für Menschen, die noch Herz und Sinn für Ruhe und Waldfrieden haben.
Unser Haflinger Aaron geniesst den Schnee. Das Bild wurde im Winter 2005/2006 gemacht. Dieser Winter war sehr lang für uns: am 2. November fiel der erste Schnee und der letzte zu Ostern 2006. Der ganze Salten war in ein weisses Kleid gehüllt und Weihnachten war mehr als romantisch. Die Haflinger sind übrigens eine recht junge Züchtung und bekamen erst Anfang des 20. Jahrhunderts als Rassemerkmale die Fuchsfarbe und das blonde Haar.
 
Aurora ist die römische Göttin der Morgenröte. Im Sommer sammelt sich der Göttertrank der Aurora auf den Wiesen des Salten. Geht man barfuss durch das Gras, dann ist das hilfreich für eine "gute Gesundheit". Der Begriff Wellness wurde erstmals 1654 in einer Monografie von Sir A. Johnson als "... wealnesse" benutzt und wird im Oxford English Dictionary mit "gute Gesundheit" übersetzt. Aurora-Wellness ist daher unser Angebot für alle Frühaufsteher.
Aaron beim Ausritt auf die "Stoanernen Manndln" / Die "Stoanernen Manndln" liegen auf 2000 m Höhe und sind ein mystischer Ort. Bereits zur Zeit des "Ötzi" - also vor über 5000 Jahren - wurde der Gipfel als Kultort und Aussichtspunkt benutzt. Noch heute stehen Hunderte von Steinpyramiden dort. Im Hintergrund sieht man den "Ifinger" und "Hirzer" und wenn man nicht wüsste, dass wir in Südtirol sind, dann könnte man doch meinen, es sei irgendwo in Tibet, oder?.
 
Maria ist die schönste Reiterin weit und breit und ihre Zukunft will sie auch auf die Pferde setzen. Derzeit lernt sie in Brixen die Theorie des Gastgewerbes. Sie ist aber jedes Wochenende im "Saltner Edelweiss" und lernt hier die Praxis eines Hotel- und Restaurantalltags. Doch am liebsten geht sie natürlich ausreiten. Und auf dem Pferd kann sie eine Reihe akrobatischer Kunststücke. Bald wird sie in Australien ein Praktikum auf einer Ranch machen...
Die "aventiure" der Ritter war eine risikoreiche Unternehmung. Das Abenteuer ist es auch heute noch. Kinder erleben unsere Welt noch immer als eine risikoreiche Unternehmung, vor allem dann, wenn sie im Urlaub sind und die "neue Erde" erkunden. Allein ein Pferd zu streicheln oder gar darauf zu reiten, sind abenteuerliche Erlebnisse. Bei uns im "Saltner Edelweiss", dem sagenhaften Gasthof, ist die natürliche Welt noch in Ordnung und man kann manch ein Abenteuer erleben.
 
Cristina auf Caya im Galopp über den "Salten" / Das Wort "Galopp" soll aus dem französischen Wort "galop" kommen, das wiederum eine Ableitung des französichen Verbes "galoper" ist und "sehr schnell reiten" bedeutet. "Galoper" hingegen stammt vermutlich von "waloper" und "waloper" von "wala hlaupan", was wörtlich übersetzt "gut laufen" heisst. Auf dem "Salten" sagen wir übrigens zum Reiten "fahren". Deshalb heisst das Pferd auch so: weil es "fährt".
Geniessen kann man auf vielerlei Art bei uns. Wir geben gerne eine Speckjause mit auf den Weg. So kann man in aller Ruhe den Salten erkunden und sich einfach in die Sonne setzen und das Leben so richtig geniessen.
 
Almegekü / Die Abkürzung "Almegekü" steht in unserem Haus für "Alpine Mediterrane Geniesser Küche" und ist somit Teil der "Magie der Vielfalt" von Südtirol und des Culturonda-Erlebnispunktes "Knödel und Spaghetti". In Südtirol ist die alpenländische Esskultur vielfältig gepaart mit italienischer Raffinesse und Leichtigkeit. Somit ist diese Speisekarte eine natürliche Symbiose zwischen diesen kulinarischen Welten. Im Bild sind Speckknödel zu sehen, die darauf warten gegessen zu werden.
Das Geniessen ist die Freude an Erlebnissen und Tätigkeiten und das gute Gefühl, das sich dabei einstellt. Man kann jedoch nur geniessen, wenn man fähig und auch bereit ist, mit allen Sinnen bewusst zu erleben. Dafür muss man sich Zeit nehmen. Wir leben in einer Welt des Wohlstandes, in der Zeit zum Luxus geworden ist. Daher können wir kaum noch geniessen. Im Saltner Edelweiss, dem sagenhaften Gasthof, schenken wir Ihnen Zeit, jene Zeit, die sie zum Geniessen brauchen.



 
Am schönsten wäre es, die Nacht unter dem riesigen Sternzelt zu verbringen, doch da wir auf knapp 1400 Metern hoch liegen, wird es auch im Sommer recht frisch draussen. Da ist es in unseren Zimmern schon gemütlicher und vor allem im Winter laden die Daunendecken dazu ein, einfach sagenhaft liegen zu bleiben und das Frühstück auch mal etwas später als früh einzunehmen. Tief schlafen, Lärchenluft dabei einatmen und voller Elan und Lebenslust aufwachen: eine sagenhafte Realität.
Wenn wir Reiterferien haben, dann sind die Tage manchmal schon sehr lang. Morgens geht es in den Stall zum Füttern und ausmisten, danach gibt es ein gesundes Reiterfrühstück und dann wird auf dem Platz gelernt. Wer schon kann, reitet am Nachmittag dann auf den "Salten". Und am Abend müssen die Pferde wieder gefüttert werden. Der kleine Matteo war an diesem Tag sehr müde und hat dann wunderbar geschlafen. Von Seepferden habe er in der Nacht geträumt. Am nächsten Morgen war er wieder topfit.
 
Leontopodium alpinum, Wollblume und Silberstern. Direkt übersetzt: Löwenfüsschen, denn der Name kommt aus dem griechischen "leon" = Löwe und podion = Füsschen und leitet sich von der charakteristischen dichtfilzigen, weissen Behaarung ab. Wir sagen aber ganz einfach: Edelweiss. Das "Saltner Edelweiss", unser "Sagenhafter Gasthof" trägt "Löwenkräfte" in sich und liegt am Rande des Götterhains "Salten". Unsere Pferde, Hunde, Esel, Ziegen, Bäume, Pflanzen sind das Wurzelwerk unseres Hauses.
"Xocolatl" ist ein Wort aus der Sprache der Azteken. Es setzt sich aus "Xococ" (= bitter) und "atl" (= Wasser) zusammen. Man könnte also übersetzen: Bitteres Wasser. Viel schöner aber ist das Wort, das wir alle kennen und den damit verbundenen Geschmack, den wir alle lieben: Schokolade. Das "bitter Wasser" der Azteken war eine Mischung aus Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer. Im "Saltner Edelweiss" gibt es daher die alte Azteken-Schokolade in Form einer Lasagne. Europa trifft Amerika.
 
Erdbeer-Tiramisu / "Zieh mich hoch" heisst wörtlich aus dem Italienischen übersetzt "Tira mi su". Im 17. Jahrhundert wurde in Siena erstmals ein ähnliches Dessert für Cosimo de Medici III. aufgetischt. Dieser brachte das Rezept mit nach Florenz, wo es im 19. Jahrhundert vor allem bei englischen Künstlern und Intellektuellen beliebt war. Doch dann fiel das "Tiramisu" in einen Dornröschenschlaf und wurde erst in 1970er Jahren in einem Restaurant in Treviso namens "Le Beccherie" wiederentdeckt.
Der Zauber beschäftigt uns Menschen seit Millionen Jahren. Meist ging es um magische Handlungen und das Erklären von Unverständlichem oder Unnatürlichem. Bei uns auf dem Salten herrscht die Natur vor und eine Sagenwelt, die zu dieser Natur gehört. Unerwartet schön ist diese Welt, magisch an jedem Tag und sie löst selbst bei uns immer wieder grösstes Erstaunen und eine wunderbare Verwunderung aus. Eintauchen in längst vergangene Tage, Zeiten und Welten.
 
Liebe geht durch den Magen. Der Bauch ist das Zentrum der Gefühle. Geniessen, Erleben und Verzaubern findet vor allem im Bauch statt. Wohlig soll es sein, gemütlich und friedlich. Dann ist der Mensch in seinem Gleichgewicht. Dann ist der Mensch Mensch.
Südtirol hat über 300 Sonnentage. Bei uns auf 1400 m scheint die Sonne sogar noch länger als in den Tälern. Früh am Morgen schon geht sie hinter dem Rosengarten auf und erleuchtet im Sommer noch sehr spät den "Salten". Im Herbst leuchten dann die Lärchennadeln in ihrem einmaligen Rot und der Himmel färbt sich magisch. Jede Jahreszeit ist auf dem "Salten" ein grandioses Naturereignis.
 
Unsere Marmeladen, Säfte und die vielen anderen Zutaten für die "Almegekü" kommen aus biologischem Anbau. Der Chefkoch Stefan legt besonderen Wert auf die Qualität selbst im kleinsten Detail. Da passiert es schon mal, dass er selbst die ganzen Ringelblumen in ein neues Rezept integriert und unsere Salben-Produktion stillsteht.
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